Schlusswort

Vier Jahre Lourdes in Folge nehmen nun leider ein Ende.

Wir sind dankbar für die Menschen, denen wir begegnen und die wir kennenlernen durften. Lourdes verbindet nicht nur Gläubige aller Nationen sondern ermöglicht es sich vernab der Heimat zu besinnen und vom Alltag abzuschalten. Wer die Möglichkeit hat an der internationalen Soldatenwallfahrt teilzunehmen, der sollte die Gelegenheit ergreifen und mindestens einmal diese Reise erlebt haben.

Es ist sicherlich nicht jedem Soldaten möglich jährlich an dieser Wallfahrt teilzunehmen, wer jedoch in all seinen Dienstjahren immer wieder mit dem Gedanken gespielt hat mitzureisen, dem sei das Video von meinem ersten Blogeintrag aus 2016 ans Herzen gelegt.

Für Ersttäter und auch für diejenigen, die Lourdes mit einer Partymeile verwechseln, haben wir uns als letztes Bild ein Lourdes Bingo überlegt. Es gibt so viele Angebote während der Zeit in Lourdes, sodass eine Wallfahrt gar nicht ausreicht um alle Programmpunkte abzudecken. Aber schaut selber einmal, was ihr alles schon erlebt habt oder was ihr noch erleben wollt.

In diesem Sinne verabschieden wir uns und wünschen allen Pilgern und Lesern des Blogs eine wunderschöne Zeit, wir hoffen man sieht sich wieder.

Vielen Dank noch einmal an die katholische Militärseelsorge, die es den Soldaten ermöglicht nach Lourdes und an viele andere Orte zu pilgern, mit Werkwochen unterschiedliche Menschen zusammenführt und vor Ort durch die Militärseelsorger immer einen Ansprechpartner bietet, der jederzeit mit offenen Armen und Ohren für ein Gespräch bereitsteht.

Unser Blog endet hier. Nachfolgenden Internetseiten bieten euch auch künftig Informationen über die Arbeit des Katholischen Militärbischofamts:

kms-mobil.de
Die Facebookseite der Kms
und
Kmba

„Der Weg ist nicht das Ziel. Aber nur wer sich auf den Weg macht, wird seinem Ziel näher kommen.“ – Msgr. Georg Kestel

Termin für die 61. Lourdeswallfahrt:
15.05. – 21.05.2019

Advertisements

Sperrstunde

Bereits um 2 Uhr wurde der Gesellschafts- und Raucherwagen auf Befehl des Zug Chefs geräumt. Auch die in den letzten Jahren sehr gut angenommene Modenschau blieb aus.

Ein ausgiebiges Ausklingen lassen der Wallfahrt in geselliger Runde, wie es zuvor schon Tradition war, wurde scheinbar nicht mehr gewünscht.

„Woran hat’s gelegen“ – eine Frage, die vorerst unbeantwortet bleibt.

An Andere denken

Dem heiligen Wasser der Grotte wird heilende Wirkung zugesprochen. An dieser Stelle ist es möglich dies kostenfrei abzufüllen. Gefäße in den unterschiedlichsten Formen und Größen erhält man überall in den umliegenden Geschäften.

Gläubige in der Heimat, welche noch nie in Lourdes waren oder nicht mit auf diese Reise konnten, freuen sich über diese kleine Aufmerksamkeit.

Eine weitere Möglichkeit an andere zu denken ist das Entzünden einer Kerze in der Nähe der Grotte.

Das Erscheinungsbild der Kerzenhäuser ändert sich jährlich.

In Gedanken bei Kranken, Verstorbenen und den Liebsten entzünden tausende die Lichter der Hoffnung.

Auch die Kerzen der pilgernden Nationen wurden in Prozessionen an diesen Ort gebracht.

Abschlusskonzert

Um ca. 20:30 Uhr begann das Konzert des Heeresmusikkorps Kassel.

In diesem Jahr spielte das Musikkorps einen hervorragenden Mix von Marsch über Overtüre zur Oper „Ruslan und Ludmilla“, einer Transkription von Symphonie Orchester auf Symphonisches Blasorchester, bis hin zu einem Show Medley von Starlight Express und zeigte das Können der Musiker.

Ein sehr gelungener Abschluss für diese Wallfahrt.

Fallschirmsprünge

Wie bereits befürchtet schafften es die Franzosen erneut den gesetzten Termin nicht einzuhalten.

Dabei hätte sich der strahlend blaue Himmel ideal dafür geeignet.

Leider ist nicht bekannt, wann beziehungsweise ob die Sprünge noch durchgeführt werden.

Das „Cafe der Deutschen“

Wie in jedem Jahr ist das Cafe Royal nahe des Haupteingangs zum heiligen Bezirk die erste Anlaufstelle nach der Lichterprozession.

Für sehr gute Stimmung sorgen hier nicht nur unterhaltsame und interessante Gespräche, sondern besonders die Musikkorps, welche mit unterschiedlichsten Liedern zu beeindrucken wissen.

In diesem Jahr begleitete uns ein österreichisches Musikkorps musikalisch vor dem Cafe Royal. Im Inneren saß der deutsche Spielmannszug, der abwechselnd und gemeinsam mit den Österreichern zum Besten gab.